Ausflug nach Würzburg und Veitshöchheim am 2. August 2008

„Wenn die bunten Fahnen wehen, geht die Fahrt wohl übern Main ….. !“

Am 2. August, einem herrlichen Sommertag, trafen sich Sekretärinnen von PS 2000 am Vormittag im wunderschönen Dekanatsgarten in Würzburg. Nach und nach fanden sich die Teilnehmerinnen ein. Bei Kaffee und Gebäck eröffneten wir die Vorstellungsrunde.
Nach einer kleinen Stadtführung geleitete uns Irene Albrecht an den Main zum alten Kranen. Nun hieß es Leinen los und ab ging es mit dem Ausflugsschiff „Alte Liebe“ nach Veitshöchheim. Der Fahrtwind blies uns um die Nase, die Sonne lachte vom Himmel und wir ließen die schöne Landschaft an uns vorbeiziehen. Kaum hatten wir Würzburg verlassen, sahen wir auf der linken Mainseite das Kloster Oberzell mit seiner von Balthasar Neumann erbauten Klosterkirche.
Nach einem leckeren Mittagessen in Veitshöchheim machten wir uns auf zur ehemaligen Sommerresidenz der Würzburger Fürstbischöfe. Im Rokoko-Hofgarten genossen wir die herrliche Blumenpracht, den schön angelegten Garten, die Bäume und Hecken und es machte viel Freude, diese Eindrücke aufzunehmen.
Viel zu schnell verging die Zeit. Wir mussten uns wieder auf den Heimweg machen, unser Schiff erreichen und nach Würzburg zurück fahren. Mit einer Besichtigung der Kirche St. Stephan in Würzburg beendeten wir unseren Sommerausflug.
Es war ein prima Tag, mit netten Leuten, bei schönem Wetter, vielen herrlichen Eindrücken und einem interessanten Programm.
Ein Grund, wieder einen „PS-2000“-Ausflug zu organisieren. Wir würden uns freuen, wenn die Gruppe der Teilnehmer noch etwas größer würde. Es lohnt sich!
 
Themenrunde:
Auf unserem Tagesausflug tauschten wir uns aus über das Thema:
„Gabenkassen raus aus den Pfarrämtern – rein in die GKVs“.
In den Pfarrämtern wird gute und zuverlässige Arbeit geleistet, was das Führen der Gabenkasse betrifft. Die Sekretärinnen und Personen, die die Gabenkassen führen, sind geschulte Fachkräfte, die sich mit der Gabenkasse ihrer Pfarrämter auskennen.
Die meisten Spenden werden in bar in den Pfarrämtern abgegeben. Deshalb müssen die Vorarbeiten für die Buchungen in den GKVs, z. B. Kontierung der Belege weiterhin in den Pfarrämtern erfolgen. Also es entfällt nur der Buchungsvorgang. In der jeweiligen GKV muss sich die Mitarbeiterin erneut mit dem Vorgang vertraut machen. Wie soll es da zu einer Einsparung kommen?
Bei der bisherigen Vorgehensweise wird der Spenderwille beachtet, wird dies in der anonymen GKV auch so sein? Viele Spender werden und wollen nicht auf ein anonymes Konto der GKVs ihre Spende geben. Ihre Kirchengemeinde vor Ort ist ihnen wichtig und nur dorthin geben sie ihre Spenden. „Aber meine Spende bleibt doch in …“ ist oft der Ausspruch vieler Spender.
Durch das Führen der Gabenkassen vor Ort ist immer ein aktueller Konten- und Kassenstand der Kirchengemeinde griffbereit, zeitaufwendige Rückfragen in den GKVs sind überflüssig.
Deshalb macht diese Umstellung keinen Sinn. Es wird in den Pfarrämtern kaum etwas eingespart, aber die GKVs lassen sich ihre Dienstleistung bezahlen natürlich zu Lasten der Kirchengemeinde vor Ort.
„Gabenkassen raus aus den Pfarrämtern – rein in die GKVs“, ist ein Rückschritt für die Kirchengemeinden, eine Missachtung der guten Arbeit der Sekretärinnen und der Führer der Gabenkassen.